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Terrassenüberdachung Schweiz – Verglasung, Beschattung, Pergola

Das Terrassendach erfüllt viele Funktionen: Oft lässt es das Sonnenlicht hindurch, hält aber Regen ab. Vielleicht sorgt es aber auch für Schatten oder schützt durch einen zusätzlichen seitlichen Schutz vor neugierigen Blicken aus der Nachbarschaft. Aus welchem Material kann so ein Terrassendach bestehen? Wer übernimmt die Montage? Und braucht es da auch Leitungen, beispielsweise für eine Beleuchtung? Was taugt der Bausatz, und was sagt der Architekt dazu? Terrassenüberdachung in der Schweiz – du hast Fragen, wir haben die Antworten!

Wann ist das Terrassendach in der Schweiz genehmigungspflichtig?

Das Terrassendach braucht in der Schweiz grundsätzlich eine Baubewilligung. Die örtlichen Baubehörden nennen dir gerne die genauen Vorgaben. Und natürlich begleiten dich die Fachpartner für Terrassenüberdachungen in der Schweiz auch durch den Bewilligungsprozess. Ein paar Tipps hinsichtlich Design und Sicherheit geben wir dir hier schon:

  • Ein Dach aus Aluminium statt Stahl rostet nicht, ist langlebig, filigran und trotzdem stabil.
  • Die Dachneigung sollte wenigstens vier Grad betragen, damit Wasser abfliessen kann. Denn stehendes Wasser wirkt sich negativ auf die Dichtheit des Daches aus. Ausserdem bilden sich dann gerne Algen.
  • Reinige dein Dach regelmässig und achte vor allem darauf, dass die Dachrinne immer frei ist!
  • Lass die Montage von einem Fachbetrieb übernehmen. Dann ist die Sicherheit deines Terrassendachs garantiert.

Welches Holz eignet sich für die Terrassenüberdachung?

Eine Terrasse mit Holzboden und vielleicht noch einer Umfassung aus Holz und viel Natur rundherum – das wirkt natürlich und harmonisch. Eine Terrassenüberdachung aus Aluminium und Glas würde diese Optik empfindlich stören. Selbstverständlich kannst du auch Holz für die Terrassenüberdachung verwenden. Das sollte aber bestimmte Qualitäten aufweisen. Geeignet sind beispielsweise:

  • Douglasie
  • Fichte
  • Lärche
  • Kiefer
  • Eiche (insbesondere für eine langlebige Pergola)
  • Leimholz (mindestens drei Schichten)

Holz hat viele Vorteile. Es ist robust, kostengünstig, nachhaltig und besitzt eine natürliche, charmante Ausstrahlung. Nachteilig wirkt sich aus, dass Holz Pflege braucht. Das ist auch dann der Fall, wenn ein chemischer Holzschutz verwendet wird.

Was sind die Vor- und Nachteile einer Verglasung?

  • Die Verglasung lässt viel Licht hindurch, die Terrasse ist hell.
  • Die hinter der Terrasse liegenden Wohnräume bleiben hell, denn das Licht erreicht die Fenster.
  • Eine Verglasung lässt sich leicht reinigen.
  • Glas ist langlebig und zumindest im Vergleich zu Holz pflegeleicht.
  • Glas ist beständiger als Kunststoff.

Allerdings hat eine Verglasung auch einige Nachteile und die ergeben sich zum Teil aus den Vorteilen. Die angenehme Helligkeit kann auch in unerträglich grelles Licht umschlagen – eine verglaste Terrasse braucht immer auch einen Sonnenschutz. Vieles hängt von der Qualität der Überdachung und dem verwendeten Glas ab. Eingetöntes Glas kann beispielsweise schon einen leichten Sonnenschutz bieten und zusätzlich für Blickschutz sorgen.

Wie stelle ich eine flexible Beschattung der Terrasse her?

Du hast ganz verschiedene Möglichkeiten, deine Terrasse flexibel zu beschatten:

  • Sonnenschirme – die kostengünstigste Lösung
  • Markisen, die an der Wand befestigt werden
  • Freistehende Markisen, die du auch an eine andere Stelle des Gartens transportieren kannst
  • Sonnensegel, die an umliegenden Wänden, Bäumen und Stützen senkrecht, waagerecht und in jedem nur erdenklichen Winkel dazwischen befestigt werden können – sie bieten Schatten, der in die Tiefe geht

Kann ich die Montage eines Terrassendachs selbst übernehmen?

Mit etwas handwerklichem Geschick und Spass an der Arbeit kannst du dir deine Terrassenüberdachung selbst entwerfen und planen und natürlich auch umsetzen. Wer sich das nicht zutraut oder etwas Besonderes will, fragt den Architekten. Und dann gibt es da noch Bausätze, die ebenfalls selbst aufgebaut werden können. Rundum-Service bieten dir aber nur Fachbetriebe, die von der Konstruktion über die konkrete Planung bis hin zur Montage alles für dich erledigen – inklusive das Prozedere der Baubewilligung.

Welches ist der beste Sonnenschutz für die Terrasse?

Du hast natürlich ganz verschiedene Möglichkeiten, deine Terrasse zu überdachen. Geht es dir um eine einfache Beschattung von Teilbereichen, sind Sonnensegel oder Sonnenschirme die kostengünstigste Lösung. Ebenfalls möglich:

  • Eine Markise, die an der Wand des Hauses befestigt wird.
  • Freistehende Markisen, die viel flexibler sind als fest installierte Markisen, denn du kannst sie von einem Ort zum anderen transportieren. Du kannst sie also auch im Garten einsetzen.
  • Senkrechte Markisen, die zwischen Stützen in Richtung der Sonneneinstrahlung angebracht werden und seitlichen Sonnenschutz sowie Sichtschutz bieten. Auch als Seitenmarkisen bezeichnet und bisweilen nach Mass gefertigt. Senkrechte Markisen werden auch für Fenster angeboten.
  • Ein Terrassenpavillon, der beispielsweise formschön aus Holz gebaut wird. Im einfachsten Fall besteht der Pavillon aus Stützen mit einem Flachdach.
  • Eine massive Terrassenüberdachung, beispielsweise mit einem Glasdach. Sie hat den Vorteil, dass du bei Sonne wie bei Regen auf der Terrasse sitzen kannst und damit Jahr für Jahr die Sommer verlängerst!
  • Ein Bewuchs mit rankenden Pflanzen wie Kletterrosen, Wein oder ähnlichen, die innerhalb weniger Jahre ein dichtes Dach bilden.

Welche Terrassenüberdachung hält starkem Wind stand?

Eine fest verbaute Pergola aus Holz, Aluminium oder Glas hält auch starkem Wind stand. Etwas anders gestaltet sich die Situation bei einem leichten Sonnenschutz aus Textil: Die meisten Markisen müssen bei leichtem Wind oder Regen schon eingeholt werden. Es gibt aber tatsächlich einige Modelle von Herstellern, die erstens regenfest sind und zweitens bis zu Windstärke 8 ausgefahren bleiben können. Dieser Sonnenschutz ist dann wirklich windstabil und ziemlich robust.

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