Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Bebauungspläne sind verbindliche Bauleitpläne für bestimmte Teile des Gemeindegebiets. Es liegt nicht immer ein Bebauungsplan vor, jedoch sind vorhandene Pläne immer verbindlich für alle Bürger. Als Bauherr solltest du nicht nur die geltende städtebauliche Ordnung, sondern auch die rechtsverbindlichen Festsetzungen im Bebauungsplan deiner Region überprüfen. So kannst du entscheiden, ob weitere Massnahmen denkbar sind. Ein Bebauungsplan hat entweder den Massstab 1:500 oder 1:1.000. Er ermöglicht es, vom Zonenplan und von den Vorschriften des Bau- und Planungsgesetzes abzuweichen. Besonders für Sondernutzungen ist der Bebauungsplan daher sehr wichtig. In der Hierarchie der Planungsinstrumente ist dieser Plan mit dem Sondernutzungsplan gleich zu setzen. In der Schweiz gibt es insgesamt etwa 200 Bebauungspläne.
Der Bebauungsplan wird normalerweise vom Grossen Rat, der Gemeindeversammlung oder dem Stadtrat festgelegt. In seinen Sitzungen diskutiert das Komitee über Sondernutzungen, Stadtteilprojekte und geplante Änderungen, die dann im Bebauungsplan festgehalten werden. Auch für die Änderung oder Aufhebung eines Bebauungsplans ist die örtliche Regierung zuständig. Wenn du als Bauherr durch einen Bebauungsplan in deinem Vorhaben gestört wirst, kannst du Einsprache erheben. Dies geht während der sogenannten Planauflage, in der der Plan öffentlich einsehbar ist. Innerhalb einer Frist von 30 Tagen kannst du dich melden und begründen, warum du gegen den Plan bist. Sollten deine Gründe nicht ausreichen, wird der Plan normalerweise trotzdem beschlossen. In diesem Fall hast du nur die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Bürgerinnen und Bürgern eine Petition zu starten, um andere Ergebnisse zu erzielen.
Stadtteilprojekte sind ein wichtiger Grund für Sondernutzungs- und Bebauungspläne. Im Rahmen der Raumplanung können Gemeinde und Stadträte beschliessen, dass bestimmte Stadtteile
erhalten können, die in der ursprünglichen Nutzungsplanung nicht vorgesehen sind. Im Leitfaden für Bebauungspläne des Stadtrats erhältst du weitere Informationen zum Thema Stadtteilprojekte.
Bebauungspläne haben die Ziele,
Wenn für dein Baugrundstück ein Bebauungsplan gilt, ist dies zunächst einmal positiv. Denn normalerweise erlaubt es dir dieser Plan, über den Ortsplan hinaus bestimmte gestalterische Entscheidungen zu treffen. Informiere dich vor Baubeginn darüber, ob in deiner Gemeinde ein Bebauungsplan gilt und welche Bestimmungen dieser enthält. Mithilfe deiner Bauleitplanung und dem Architekten kannst du deine eigenen Pläne dann anpassen, um allen Pflichten des Bebauungsplans zu entsprechen.
Grundsätzlich ist es immer sinnvoll, das Bauvorhaben vor Baubeginn gründlich abzusprechen. Solange du dich als Bauherr an alle geltenden Bestimmungen hältst, bist du auf der sicheren Seite. Da das zuständige Bauamt dein Bauvorhaben genehmigen muss, wirst du automatisch darüber informiert, ob du dich im Rahmen der Regelungen bewegst. Darüber hinaus solltest du dich über jede neue Entwicklung, wie etwa einen neuen Bebauungsplan, informieren. Bei bestimmten Fragen kannst du den Gemeinderat oder Mitglieder des Stadtrats kontaktieren. Dies geht entweder mit einer einfachen Anfrage, die eine private schriftliche Antwort mit sich bringt, oder mit einer Interpellation. Bei der Interpellation erhältst du eine öffentliche Antwort bei der nächsten Sitzung. Dies bietet sich vor allem bei Fragen von allgemeinem Interesse an.
Laut der Schweizer Baudirektion solltest du alle vorhandenen Ergebnisse des Baugesetzes berücksichtigen. Dies ist zunächst einmal der Flächennutzungsplan, der Vorgaben für ganze Gemeinden macht. Es handelt sich um ein verbindliches Lenkungsinstrument, das die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung steuert und optimale Bodennutzung garantieren soll. Darüber hinaus gibt es den Bebauungsplan als verbindlichen Bauleitplan für Gemeinden. Weitere Sondernutzungspläne und Regelungen für deinen Kanton findest du im Internet. Zudem kannst du dich auch bei deiner Gemeinde oder beim Stadtrat über aktuelle Ergebnisse aus Debatten und Petitionen informieren, um auf dem neuesten Stand in Bezug auf das Baugesetz zu bleiben.
Partnerstädte sind nicht direkt vom Bebauungsplan betroffen. Jedoch lassen sich viele Städte von ihrer Partnerstadt inspirieren, was die Bebauung angeht. Da die meisten Partnerstädte in anderen Ländern liegen, müssen die jeweiligen Regelungen berücksichtigt werden. Ein Bebauungsplan macht besondere Projekte möglich. Zudem ist neben der Kulturförderung auch eine Entwicklung von Stadtteilprojekten im Rahmen des Bebauungsplans denkbar. So können Stadträte zum Beispiel einen Antrag darauf stellen, von Partnerstädten zu lernen und den Plan für bestimmte Stadtteile anzupassen.
Das Terrassendach erfüllt viele Funktionen: Oft lässt es das Sonnenlicht hindurch, hält aber Regen ab. Vielleicht sorgt es aber auch für Schatten oder schützt durch einen zusätzlichen seitlichen Schutz vor neugierigen Blicken aus der Nachbarschaft. Aus welchem Material kann so ein Terrassendach bestehen? Wer übernimmt die Montage? Und braucht es da auch Leitungen, beispielsweise für eine Beleuchtung? Was taugt der Bausatz, und was sagt der Architekt dazu? Terrassenüberdachung in der Schweiz – du hast Fragen, wir haben die Antworten!
Passivhäuser basieren auf einem konkreten Baukonzept, das die Anforderungen des klassischen Energiesparhauses noch einmal deutlich übersteigt. Sie verbinden für die Bewohner hervorragende Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit und machen Heizung und Versorgung bezahlbar. Doch was genau prägt moderne Passivhäuser und wie funktioniert die Wärmedämmung, um die gewünschte Energieeffizienz im Gebäude zu erreichen? Du möchtest mehr über Passivhäuser wissen? Dann haben wir in unserem Ratgeber genau die richtigen Informationen für dich.
Die Verlegung eines neuen Fussbodens wird mit der Anbringung von Sockelleisten abgeschlossen. Sie bilden einen sauberen und eleganten Übergang zwischen Boden und Wand. Ausserdem tragen sie zur Trittschalldämmung bei, indem sie die Schallweiterleitung über die Wände verhindern. Ob Fliesen, Laminat- oder Parkettboden, die Befestigung der Fussleisten gestaltet sich bei jedem Bodenbelag einfach und flexibel. Im Folgenden erhältst du einige Tipps und Tricks für die Sockelleistenverlegung und eine detaillierte Anleitung, wie du Schritt für Schritt vorgehst.
Überladen, pompös, verspielt, jedenfalls nicht sehr praktisch: Möbel aus der Gründerzeit passen für viele nicht in die heutige Zeit. Für echte Gründerzeitmöbel werden aber zum Teil hohe Preise geboten. An welchen Merkmalen du erkennst, ob du vielleicht selbst noch ein wertvolles Stilmöbel dieser Epoche unter dem Dachboden verwahrst, ohne es zu wissen, erfährst du in diesem Beitrag.
Die Architektur der alten Griechen bot nicht nur riesige Tempel, Bäder und Prachtbauten, sie folgte auch einem spezifischen ästhetischen Sinn. Das Erscheinungsbild eines Gebäudes war von wunderschönen Frauenstatuen geprägt, die Karyatiden genannt wurden und die die Lastenträgerinnen des Dachgiebels waren, ähnlich wie Atlanten, die die Aufgabe in männlicher Form erfüllten und die Welt trugen. Später übernahmen Architekten in Anlehnung griechischer Vorbilder die weibliche Statue und stellten sie teilweise auch mit entblösster Brust oder gerafftem Tuch dar. Im antiken Griechenland dagegen trugen sie immer lange Gewänder.
Die Tochter möchte für das Sofa einen Podest mit Stauraum. Die alte Treppe im Hausflur muss erneuert werden. Die Kellertreppe ist schon ganz morsch und knirscht unter jedem Schritt. Von der Terrasse muss auf jeden Fall eine Treppe zum Garten hinunter führen. Willst du Kosten für Handwerker sparen, kannst du deine Treppe selber bauen – wir zeigen dir mit einer einfachen Anleitung, wie du das schaffst.