Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Beim Bau eines Einfamilienhauses kommt meist einer dieser Estricharten zum Einsatz. Der Architekt bestimmt gemeinsam mit dem Bauherrn das richtige Verfahren. Folgende Eigenschaften zeichnen die drei Estricharten aus:
Die Mindesttrocknungszeit für alle Estricharten ist vorgeschrieben. Sicherheitshalber muss aber immer noch einmal manuell überprüft werden, ob die Belegreife tatsächlich erreicht ist. Dazu bestimmt der Bodenleger mit der CM-Messung, die als Standardmessverferfahren eingesetzt wird, die Restfeuchte im Estrich. Durch Anbohren wird dem Estrich eine kleine Probe entnommen. Diese wird mit Calciumcarbid versetzt und erzeugt dadurch Acethylengas. Über den Druckanstieg im Probenbehälter wird die Menge des erzeugten Gases abgelesen und so der Feuchtegehalt ermittelt. Der Anhydritestrich darf für die Belegreife eine maximale Restfeuchte von 0,5 Prozent aufweisen. Bei einem Heizestrich sollte die Restfeuchte noch geringer sein.
Zu den Nachteilen des Anhydridestrichs zählen:
Entscheidest du dich bei deinem Bauprojekt für eine Fussbodenheizung und idealerweise einen Fliesenbelag, kannst du dich ohne Probleme für einen Anhydritestrich entscheiden. Die kurze Trocknungszeit und die guten Wärmedämmeigenschaften sind für diesen Anwendungsfall von grossem Vorteil. Für die Badezimmer und andere Räume mit hoher Feuchtigkeit eignet sich dieser Estrich hingegen nicht so gut.
Ein Wasserschaden ist für einen Anhydritestrich ein grosses Problem, das du keinesfalls anstehen lassen solltest, denn der Gips neigt dazu, aufzuquellen. Ist der Anhydritestrich als Heizestrich verlegt und kommt zusätzlich Wasser in die Dämmschicht, ist der Schaden meist noch grösser. Das Dämmmaterial fällt binnen weniger Tage in sich zusammen und die isolierende Wirkung ist zerstört. Nach kurzer Zeit kann bereits Schimmel entstehen, der nur schwer zu beseitigen ist. Nach einem Wasserschaden musst du deshalb unverzüglich mit einer Trocknung mittels Trockengeräten beginnen. Der Estrich darf in dieser Zeit nicht belastet werden. Ist das Dämmmaterial auch durchnässt, müssen Löcher gebohrt werden, durch die warme Luft in die Dämmschicht geblasen wird.
Die Aufgaben eines Architekten umfassen nicht nur die Planung des Hauses. Zu seinen angebotenen Leistungen gehören ebenso das Ausschreiben der Gewerke und die Überwachung der Arbeiten. Als Bauherr bestimmst du, welche Leistungen der Architekt auf deiner Baustelle übernimmt. Eine wichtige Funktion ist dabei die Beratung. Der Architekt klärt dich über die Vor- und Nachteile eines Estrichs auf und stimmt die Estrichhöhe genau auf deinen Fussbodenbelag ab. Zudem plant er in die gesamte Bauphase die notwendigen Trocknungszeiten ein, damit ein reibungsloser Baufortschritt garantiert ist.
Die Begrünung von Gebäuden bietet selbst in grossen, eng bebauten Städten die Chance, grüne Oasen zu schaffen. Begrünte Fassaden tragen zur Verbesserung der Luftqualität bei und schaffen als vertikale Gärten wertvollen Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleintiere. Das Grün an den Wänden sieht nicht nur attraktiv aus, im Winter senkt es auch den Energieverbrauch und im Sommer schützt es vor Hitze. Wir informieren über Vor- und Nachteile, stellen geeignete Pflanzen vor und zeigen dir, welche Aspekte der Fassadenbegrünung in die Planungsgrundlagen einfliessen sollten.
Dachgärten entstanden oft nur, um aus der Not eine Tugend zu machen und der Raumnot in Innenstädten hier und da ein kleines Stückchen Grün abzuringen. Nicht selten fliehen die Bewohner überhitzter Stadtzentren im Sommer sogar auf ihre schmucklosen Flachdächer, um einen Platz im Freien zu haben. Welcher Luxus ist dagegen ein professionell geplanter Dachgarten auf dem Haus! Schattige Büsche, eine leichte Brise, Sonnenschutz und komfortable Möbel machen einen Dachgarten zum Highlight jeder Stadtwohnung. Doch ein Dachgarten kann noch viel mehr. Er sorgt als Dämmung für kühle Räume im Sommer und speichert Wärme im Winter.
Gut mehr als ein Drittel der Gesamtfläche der Schweiz nutzt man für die Landwirtschaft. Während die landwirtschaftliche Nutzfläche relativ gleich bleibt, setzt aber ein Strukturwandel ein. Die kleinen Betriebe, oftmals seit Generationen in der Hand von Bauernfamilien, gehen in Grossbetriebe über. Die Nutzung der Fläche ist je nach Region unterschiedlich. Manche Gemeinden haben durch die intensive Landwirtschaft mit Problemen bei der Umwelt zu kämpfen. Hier erhältst du Informationen über die landwirtschaftliche Nutzfläche in der Schweiz.
Ganz egal, ob die Stufen steil und schmal oder breit und flach sind: Treppensicherheit ist wichtig, und deshalb sollten Treppen wie auch Rampen mit einem Handlauf gesichert werden. Aber gibt es Vorschriften, wie genau der Handlauf der Treppe bei Einfamilienhäusern aussehen sollte? Welche Höhe brauchen Brüstungen, und müssen an beiden Seiten Handläufe angebracht werden? Welche Vor- und Nachteile haben die Materialien? Diese und mehr Fragen beantworten wir im Folgenden.
Die Gestaltung geräumiger Innenhöfe ist eine Herausforderung für die Architektur. Laubengänge erfreuen sich dabei wachsender Beliebtheit. Die Erschliessungs- und Wandelgänge verbinden zumeist mehrere Nutzungseinheiten oder münden in einen Hof oder eine Loggia. Solche Gänge werden zu einem echten Blickfang, wenn du sie mit Pflanzen begrünst oder Kletterpflanzen an einem Holzgerüst hinaufwachsen lässt. Durchgänge lässt du durch ein belaubtes Spalier zu einer Laube werden. Wenn der Laubengang in einen Innenhof mündet, sollte auch dort eine passende Bepflanzung vorhanden sein. Im Folgenden erhältst du mehr Informationen und Tipps für die Begrünung von Höfen und Durchgängen.
Der Kauf eines Gewerbegrundstücks oder von Gewerbeimmobilien ist etwas anders als der Erwerb privater Wohnungen und Häuser. Daher lohnen sich ein geeigneter Finanzierungsplan und die vorausschauende Kalkulation. Die Prüfung von Lage und Grösse, aller Baumöglichkeiten und angrenzenden Gebiete und der Einblick in die Vermessungsurkunde und das Grundbuch sind also sinnvoll. Auch ein umfassender Preisvergleich und ein Überblick über die Finanzierungsmöglichkeiten vereinfachen die eine Umsetzung. Es ist immer wichtig, vorab genau abzuschätzen, ob ein geplantes Projekt realisierbar ist.