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Du trägst eine dicke Schicht Zementmörtel in den Übergang zwischen Bodenplatte und Mauerwerk auf. Die Ausrundung formst du mit einer Flasche oder einem anderen runden Gegenstand aus. Anschliessend werden zwei Schichten Dichtschlämme aufgetragen. Darauf kommt als letzte Schicht Saniervorspritzmörtel. Für welches Fabrikat du dich im jeweiligen Fall entscheidest, bleibt dir selbst überlassen – allerdings sollten die Materialien zu den Gegebenheiten vor Ort passen und die Eigenschaften aufweisen, die du brauchst. Achte beim Erstellen der Hohlkehle darauf, dass der Untergrund richtig vorbereitet ist.
Die Ausrundung an der Kante von Leisten, bei Zierprofilen und anderen Zierelementen entsteht, indem Material aus dem Holz herausgeschält wird. Diesen Arbeitsschritt bezeichnet man als Auskehlen oder Abkehlen. In der Regel werden die Hölzer heute maschinell bearbeitet. Allerdings stellen manche Handwerker individuelle Zierelemente für Möbelstücke, Geländer oder dergleichen noch von Hand her. Auch im Restaurationsbetrieb weiss man noch, wie eine Hohlkehle mit den speziell dafür vorgesehenen Werkzeugen gearbeitet wird. Kleiner Exkurs: In der Fotografie wird auch mit einer Hohlkehle gearbeitet: Um sanfte Übergänge zwischen Licht und Schatten in den Hintergründen bei Produktfotografien zu erhalten, arbeiten Fotografen damit. Die Hohlkehle besteht hier im einfachsten Fall aus einem leicht durchhängenden Stück Papier, das zwischen Wand und Fussboden befestigt wird.
Der Hohlkehlsockel ist ein konkav gerundeter Übergang in den Innenecken am Sockel von Räumen, die bestimmte Hygienestandards erfüllen sollen. Betroffen sind davon beispielsweise Reinräume, aber auch
Der Hohlkehlsockel soll die Reinigung dieser Räume erleichtern. Allerdings wird der Hohlkehlsockel in diesem Fall nicht aus Zementmörtel geformt, sondern oft aus eigens dafür geformten Sonderfliesen erstellt. Übrigens erleichtert der Hohlkehlsockel auch auf Terrasse und Balkon die Reinigung und kann im Treppenwinkel sinnvoll sein!
Reinräume stellen besondere Anforderungen an die Hygiene: Hier dürfen sich wirklich keine Fremdkörper irgendeiner Art befinden. Die Räume müssen staubfrei und mehr oder minder steril sein. In den Kanten und Ecken zwischen Boden und Wand beziehungsweise Wand und Decke fangen sich aber gerne Unreinheiten, die beim Reinigen nur schwer zu entfernen sind. Die Hohlkehle erleichtert die Reinigung an dieser Stelle.
Damit die Hohlkehle wirklich stabil ist und nicht bricht, wird im Allgemeinen empfohlen, sie wenigstens vier Zentimeter an der Wand und am Boden weiterzuführen. Das geht natürlich nur, wenn die Hohlkehle aus einer flexiblen Masse geformt wird. Erstellst du die Hohlkehle aus vorgefertigten Elementen wie Fliesen oder nutzt du Leisten, bist du auf die Eigenschaften und Masse angewiesen, die der Hersteller dem Produkt mitgibt.
Fundament und Keller gehören ebenso zum Rohbau wie
Erstellst du deinen Rohbau selbst, solltest du insbesondere auf eine gute Wärme- und Schalldämmung von Decken und Wänden achten, denn das ist für gesundes und sicheres Wohnen wichtig. Das Fundament hat die Aufgabe, die Last des Hauses auf den Untergrund zu leiten. Die Belastung muss gleichmässig verteilt werden, weshalb das Fundament normalerweise aus Stahlbeton besteht und eine statische Bewehrung hat. Dicke und Art des Fundaments hängen allerdings von der Beschaffenheit des Bodens ab. Die Gründungstiefe des Fundaments liegt tiefer als die Frostgrenze. Auch beim Mauerwerk ergibt sich die Dicke aus den statischen Anforderungen sowie den Anforderungen der Dämmung. Zwischen den Mauern und der der Bodenplatte wird eine Hohlkehle erstellt. Sie soll Wasser abfliessen lassen, das sich eventuell auf der Bodenplatte sammelt.
Jede Baustelle sieht ein bisschen anders aus, sodass wir dir keine im Einzelfall verbindlichen Arbeitsschritte aufzeigen können. Wir schildern an dieser Stelle nur den groben Ablauf. Bevor du die Hohlkehle erstellst, stelle sicher, dass der Untergrund fest, rissfrei und tragfähig sowie weitgehend eben und saugfähig ist. Entferne lose Teile sowie abriegelnde und hohlliegende Stellen. Schmutz, Öl und Staub entfernst du ebenfalls. Betonflächen beschichtest du direkt, Kehlen, Kanten, Grate und Abstandhalter solltest du dagegen etwa zwei Zentimeter tief kappen und mit Beschichtung füllen. Dann gehst du so vor:
Früher bauten die Menschen ihre Wohnstätten als feste Behausung mit ganzen Baumstämmen für Decken und Wände. Die Bauweise hat sich in der Moderne natürlich erheblich verändert. Auch heute ist zwar die Blockhausbauweise so gestaltet, dass Holzbalken verwendet werden, das geschieht jedoch nicht mehr als ganze Balken, sondern als Balkenrahmen mit mehreren Holzschichten. Gesprochen wird bei dieser Bauform von einer Vollholzdecke, die durch mehrere Decklagen auch Schallbrücken vermeidet. Gleichzeitig reagiert sie dank mehrerer Holzschichten und Holzarten gut auf Umwelteinflüsse und gleicht so Temperaturschwankungen aus.
So manch eine natürliche Kraft ist einfach stärker als der Mensch. Die Schwerkraft etwa lässt sich nicht besiegen, aber man kann ihre Auswirkungen eingrenzen. Genau das wird bei der Böschungssicherung getan. Der Begriff bezeichnet die Hangsicherung, zum Beispiel beim Bau von Häusern in Hanglagen oder beim Bau von Strassen in hügeligem Gelände. Um in diesen Lagen zu vermeiden, dass die Erdmassen eines Hangs durch die natürliche Erosion oder durch Niederschläge ins Rutschen kommen und den Baugrund oder die Gebäude beschädigen könnten, kann man verschiedene Möglichkeiten zur Befestigung und Böschungssicherung nutzen.
Die Bedeutung des Wortes Isometrie kannst du einfach durch Wortableitungen nachvollziehen: Während die griechische Vorsilbe „Iso“ so viel wie „konstant“ und „gleich“ bedeutet, kennst du den Wortstamm aus dem Wort Meter: Isometrie bezeichnet in der Mathematik einen konstanten Abstand zwischen zwei metrischen Räumen. Technisch-mathematisch ausgedrückt, handelt es sich um zwei Elemente in einem Raum, die einen negativen und reellen Wert besitzen. Geometrisch betrachtet wird die Isometrie beim technischen Zeichnen angewandt und ist eine räumliche Ansichtsart. Mehr zum isometrischen Zeichnen erfährst du hier.
Der sogenannte Spatenstich ist seit vielen Jahren ein unerlässliches Bauritual bei jedem Neubau. Der Vorgang selbst ist banal: Der künftige Hausbesitzer sticht einen Spaten in den Boden und hebt eine Schaufel Erde aus seinem Land. Das soll symbolisieren, dass er nun für dieses zuständig ist. Der Spatenstich wird bei privatem Gelände, mehr aber noch bei öffentlichen Gebäuden, grossen Bauarbeiten und selbst beim Baubeginn von Verkehrswegen durchgeführt. Dabei kommen unterschiedliche Traditionen zum Einsatz, die wir dir im Folgenden genauer vorstellen wollen.
GIS steht für Geographisches Informationssystem. Oft sind damit räumliche Informationssysteme gemeint, die zur Erfassung, Bearbeitung, Organisation, Analyse und Präsentation von räumlichen Daten dienen. Sie helfen dabei, das klassische Kartenmaterial zu erweitern und machen zum Beispiel 3-D-Ansichten und die software-basierte Planung von Gebäuden und ganzen Städten möglich. Als klassischer Nutzer von Smartphones und Computern kommst du häufig mit GIS Informationen in Berührung. Sei es bei Google Maps oder bei einer virtuellen Immobilienbesichtigung, diese wichtige Technologie ist in den Bereichen Wohnen, Bauen, Stadtplanung und Immobilien sehr verbreitet.
Die Bauplanung in der Schweiz ruht auf einem zentralen Grundsatz: der Trennung von Baugebieten und Nichtbaugebieten. Für die Natur, aber auch für die Landwirtschaft, hat diese Regelung Vorteile. Wer ausserhalb der Bauzone trotzdem bauen will, für den gibt es eine Reihe von Vorschriften, Regelungen und Voraussetzungen zu beachten. Wie und wann der Bau ausserhalb der Bauzone vielleicht doch zustande kommt, das schauen wir uns einmal näher an.