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Hausbau planen: Tipps und Informationen für Bauherren für eine erfolgreiche Hausplanung

Hausbau planen: Tipps und Informationen für Bauherren für eine erfolgreiche Hausplanung

Wenn Bauherren einen Hausbau planen, erfordert das Vorhaben eine gut durchdachte Organisation: Es geht um Materialkosten, um die Buchung von passenden Architekten und Haustechnikern sowie weiteren Dienstleistern, die dich bei der Bauplanung unterstützen. Baust du ein Haus, stellt sich auch die Frage nach den verschiedenen Haustypen: Denkst du über ein Einfamilienhaus nach? Wünschst du dir ein Massivhaus oder träumst du von Fertighäusern? Informationen zum Hausbau Planen und wertvolle Tipps zum Thema Baurecht und Bauvertrag – das alles findest du im folgenden Ratgeber.

Wie gehe ich beim Hausbau Planen vor?

Planst du ein Hausbau-Projekt, gilt es zunächst, einige wichtige Formalitäten zu klären. Orientiere dich dafür an folgenden Fragen:

  1. Welches Budget steht dir für die Bauplanung zur Verfügung? Berücksichtige dabei, ob du Eigenkapital einbringst oder eine Finanzierung von der Bank in Anspruch nimmst. Bedenke, dass es nicht nur um die Finanzierung deines neuen Grundstücks geht, sondern auch darum, die Nebenkosten zu decken.
  2. Wo findet der geplante Bau? Informiere dich im nächsten Schritt über frei stehende Grundstücke für eine Bebauung. Entscheide dabei, ob du beispielsweise eine ländliche oder eine urbane Gegend bevorzugst, um dein Eigenheim zu bauen. Tipp: Setze dich mit dem Baurecht deiner Gemeinde oder deines Kantons auseinander. Das erspart dir möglichen Ärger, bevor du einen Bauvertrag mit einem Dienstleister aufsetzt.
  3. Wer führt die Hausplanung durch? Vergleiche unterschiedliche Anbieter und Architekten miteinander, um ein passendes Angebot für dich als Bauherren zu finden. Entscheidest du dich für einen bestimmten Anbieter oder ein Architekturbüro, geht es in die Planungsphase.

Welche Nebenkosten kommen bei der Hausplanung auf mich zu?

Bevor du mit der Planung beginnst, kalkuliere – neben den Gesamtkosten für den Kauf – auch die Nebenkosten. Dabei gilt für Bauherren: Plane immer eine Rücklage für ausserplanmässige Ausgaben ein. Rechne bei der Bauplanung mit Baunebenkosten für Folgendes:

  • Baugespann
  • Bewilligungskosten für den Hausbau
  • Gebühren für den Wasseranschluss
  • Vermessungsgebühren
  • Elektrizität und Kanalisation
  • Versicherungen

Welche Vor- und Nachteile haben Bauherren bei der Planung des Hausbaus?

Entscheidest du dich für eine Hausplanung, bringt der Neubau einige Vorteile und Nachteile mit sich. Verschaffe dir anhand folgender Auflistung einen Überblick darüber, ob sich die Bauplanung für dich lohnt. Schliesslich gilt: Ein Hausbau will gut überlegt sein, da du viel Geld und Zeit in dein Projekt investierst. Die Vorteile, wenn du einen Neubau planst:

  • Hausgestaltung individuell planbar
  • freie Auswahl bei der Bauplanung zwischen verschiedenen Haustypen (Einfamilienhaus, Massivhaus, Fertighäuser)
  • neueste Haustechnik und Dämmung (um Kälte- und Wärmeverlust optimal zu regulieren)
  • Einzug direkt als Erstbewohner

Die Nachteile einer individuellen Bauplanung:

  • häufig höhere Kosten als beim Kauf einer fertigen Immobilie
  • Bauverzögerungen möglich
  • hoher Arbeitsaufwand (von Planung bis Umsetzung)

Wie finde ich den passenden Architekten für die Hausplanung?

Eine enge und transparente Zusammenarbeit mit einem professionellen Architekten zahlt sich häufig aus, wenn es um ein Hausbau-Projekt geht. Berücksichtige folgende Tipps, wenn du einen Architekten für deine Hausplanung suchst:

  1. Vergleiche stets verschiedene Dienstleister. Auf diese Weise findest du Angebote, die dein persönliches Budget nicht sprengen, und du erfährst, welche Aufgaben du bequem an deinen Architekten abgibst. Suchst du beispielsweise jemanden, der von der Planung bis zur Umsetzung an deiner Seite ist oder hast du dich selbst bereits um Handwerker und Haustechniker gekümmert?
  2. Fordere ein persönliches Gespräch zum Kennenlernen ein. So erfährst du, ob der ausgewählte Architekt sich für dein Projekt eignet und ob eine grundsätzliche Sympathie besteht – ein Haus zu bauen bedeutet, dass du in den kommenden Monaten eng mit deinem Dienstleister zusammen arbeitest. Seriöse Unternehmen bieten in der Regel ein unverbindliches und kostenloses Gespräch zum Kennenlernen an. Um jedoch Missverständnisse zu vermeiden, frage nach, ob nicht bereits mit dem Vorgespräch eine kostenpflichtige Architektenleistung erbracht wird.
  3. Um den passenden Architekten zu finden, äussere deine Wünsche so konkret wie möglich. Entwirfst du beispielsweise ein Inserat für Architekten und Bauträger, stelle sicher, dass du alle für den Bau relevanten Informationen in die Anzeige integrierst. So erhöhst du die Chancen darauf, dass sich der passende Dienstleister bei dir meldet.

Wer kümmert sich um die Haustechnik beim Hausbau Planen?

Moderne Heizsysteme mit Dämmung einrichten, die Energie sparen, Elektronik und Lüftungsanlagen installieren: Haustechniker zählen zu den wichtigsten Dienstleistern, wenn es um einen Neubau geht. Suche deshalb frühzeitig einen Haustechniker auf – wenn dieser nicht bereits von der beauftragen Baufirma oder von deinem Architekten kommt. Ausserdem gilt: Beziehst du einen Neubau, brauchst du auch in Zukunft einen Haustechniker für die Wartung von Aussenanlagen, Sanitäranlagen und für weitere Aufgaben, die im Haus anfallen. Verläuft die Zusammenarbeit beim Hausbau Planen reibungslos, profitierst du möglicherweise auch von einer künftigen Zusammenarbeit.

Welche Haustypen wie Einfamilienhaus oder Massivhaus gibt es?

Ob Stadtvilla, Blockhaus, ein klassisches Einfamilienhaus oder doch ein Bungalow: Es gibt ganz unterschiedliche Haustypen, die sich für ein Neubau-Projekt eignen. Suchst du eine eher kostengünstige Variante, eignen sich beispielsweise Fertighäuser (auch Bausatzhaus genannt). Das bedeutet, du bekommst einen bereits fertigen Bausatz und kümmerst dich nur um den Aufbau. Für ein grösseres Budget eignet sich eine moderne Stadtvilla, die sich ein frei stehendes und meist modernes Haus in der Stadt oder in Stadtnähe ist. Magst du es eher klassisch und familiär, beispielsweise mit Garten und mindestens zwei Stockwerken, bietet sich das typische Einfamilienhaus an. Bungalows weisen hingegen ein Stockwerk und verschiedene Dachformen auf.

Welche Tipps gibt es noch für Bauherren?

Kümmere dich rechtzeitig um eine Baugenehmigung, damit die Planung des Hausbaus reibungslos verläuft. Beachte dabei, dass es immer zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann, wenn du auf deine Baubewilligung wartest. Prüfe dafür die entsprechenden Zonenpläne und Vorschriften im Baurecht bereits vor dem Kauf des Grundstücks, um das Verfahren zu beschleunigen und halte alle notwendigen Unterlagen bereit. Halte Abmachungen immer schriftlich fest. Das gilt nicht nur für einen Bauvertrag, sondern auch für alle Dienstleistungen, die du im Laufe der Planung für dich beanspruchst. Auf diese Weise behältst du den Überblick, wenn es um Kosten, Fristen, bereits erbrachte Leistungen und offene Rechnungen geht. Ausserdem gilt: Kommt es zu einem Rechtsstreit, spielen schriftliche Abmachungen ebenfalls eine wichtige Rolle, um Vereinbarungen und andere Informationen zu dokumentieren.

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