Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Bei der Geothermie gewinnt man Energie und Wärme direkt aus dem Erdboden. Sie zählt zu den regenerativen Energien. Ähnlich wie die Sonnenstrahlen existiert die Wärme bereits im Inneren der Erde und wartet nur darauf, dass wir sie einsetzen. Kraftwerke nutzen die Geothermie, um daraus elektrischen Strom zu erzeugen. In den Eigenheimen kommt Geothermie vor allem beim Heizen und Kühlen zum Einsatz. Für den häuslichen Gebrauch lassen sich sowohl die Wärme der Oberfläche nutzen, als auch tiefe Erdsondenbohrungen durchführen. In beiden Fällen sind Bohrungen notwendig, um zu den warmen Schichten des Erdinneren zu gelangen. Eine Wärmepumpe fördert dann die Wärme aus den Erdschichten zutage und macht sie nutzbar.
Unter einer Erdsonde oder Erdwärmesonde versteht man eine unterirdische Rohrleitung. Diese Leitung ist das Bindeglied zwischen der Wärmepumpe, der Wärmeträgerflüssigkeit und der Erdwärme im Inneren der Erde. Erdsonden bestehen zumeist aus einem festen Polyethylen (PE). Dieses Material ist biegsam und fest, wobei man die Wandstärke und den Durchmesser den jeweiligen Bedingungen anpasst. Damit eine Erdsonde ihr Werk verrichten kann, braucht es ein Team an Spezialisten, das die Bohrung vornimmt.
Die Bohrung ist essentiell für die Erdwärmepumpe. Ohne Erdsondenbohrungen hat die Wärmepumpe keinen Zugriff auf die Wärme des Erdreiches. Häufig nehmen die Spezialisten Spülbohrungen mittels Raupenbohrgeräten und anderem mobilen Bohrgerät vor. Das Verfahren stammt ursprünglich aus der Brunnenbohrung. Ein Trockenbohrverfahren oder Kernbohrungen sind ebenfalls denkbar. Je nach Gestein geschieht das mit oder ohne Rohr. Nachdem das Loch gebohrt ist, setzen die Spezialisten häufig Doppel-U-Sonden ein. Diese Erdsonden werden bis in die tiefsten Stellen eingelassen und der Hohlraum mit einem Füllmaterial gefüllt. Eine eventuelle Verrohrung wird danach entfernt. Die notwendige Anzahl der Erdsondenbohrungen richtet sich nach dem Verbrauch des Haushaltes und nach den örtlichen Bedingungen. Für ein Mehrfamilienhaus können bis zu 20 Erdwärmesonden notwendig sein. Bei einem Einfamilienhaus reichen möglicherweise schon eine oder zwei Bohrungen. Je grösser die Heizlast des Gebäudes, desto grösser ist auch die Wärmepumpe. Danach richten sich die Ausmasse der Erdsonden sowie die Ausmasse des Bohrlochs und die Tiefe.
Um Erdsondenbohrungen vornehmen zu dürfen, benötigst du eine Bewilligung und die Einschätzung eines Spezialisten. Bei einer unsachgemässen Bohrung an der falschen Stelle kann Wasser im Untergrund neue Wege einschlagen und in verschiedene Grundwasser-Stockwerke fliessen. Das wiederum kann die Grundwasserqualität verschlechtern. Daher braucht es eine gewässerschutzrechtliche Bewilligung des Kantons. Wichtig ist auch die Tiefe. In welche Tiefen die Erdsondenbohrungen reichen müssen, um für ausreichend Energie zu sorgen, lässt sich nicht pauschal beantworten. Generell jedoch gilt: je tiefer, desto wärmer. Für besonders tiefe Bohrungen sind möglicherweise weitere Bewilligungen notwendig. Erst ab einer Tiefe von zehn Metern bleibt die Temperatur grössenteils unverändert. Das zeichnet die Erdwärmesonden gegenüber den Erdwärmekollektoren aus, welche ihren höchsten Wirkungsgrad in den warmen Jahreszeiten erzielen.
Wer nicht so tief bohren möchte oder wenn tiefe Bohrungen aus geologischen Gründen nicht möglich sind, dann bieten sich Erdwärmekollektoren an. Diese befinden sich unterhalb der Oberfläche und sammeln hier die Wärme. Ein tiefes Bohrloch ist dann nicht notwendig. Jedoch benötigst du für Wärmekollektoren eine grosse Fläche, sonst lohnt sich die Investition nicht. Beachte dabei auch, dass Wärmekollektoren nicht das ganze Jahr über effektiv Energie liefern können.
Wie wirtschaftlich die Erdwärmeanlage allgemein ist, hängt von vielen Faktoren ab. Beachte dabei, dass die Erdwärmepumpe von alleine nicht funktioniert. Sie benötigt Strom. Mit einer Photovoltaikanlage bekommst du Strom von der Sonne. Auch wenn ein komplett autarker Haushalt schwierig zu erreichen ist, lässt sich mit dieser Kombination sehr viel Geld sparen. Es dauert jedoch, bis sich die Investitionen amortisiert haben. Wie lange, das hängt jedoch von deinem Verbrauch und eventuell von der Förderung ab.
Erdsondenbohrungen gehören zur Installation einer Wärmepumpe dazu. Generell unterstützt der Bund den Ausbau von Geothermie und vergünstigt sie mit der Kostendeckenden Einspeisevergütung. Auch die Kantone fördern die Planung und die Installation von Wärmepumpen und Geothermie-Anlagen. Inwiefern und welche Auflagen gelten, dafür kannst du dich beim Bundesamt für Energie und deinem Kanton informieren. Häufig fördert man die Installation der Pumpen durch das Gebäudeprogramm. Förderungen sind sowohl beim Neubau als auch bei Renovierungen möglich.
Du wohnst in einer Dachgeschosswohnung und kannst während der Sommermonate nicht schlafen, weil sich deine Räume so aufgeheizt haben? Keine Angst, mit den richtigen Tipps kühlst du deine Wohnung schnell auf angenehme Temperaturen herunter. Sowohl mobile Klimaanlagen als auch Ventilatoren helfen, richtig eingesetzt, dabei, die Raumtemperatur zu reduzieren. Einige dieser Luftkühler helfen sogar dabei, das Raumklima zu verbessern. Natürlich kannst du aber auch ohne entsprechende Hilfsmittel allein durch richtiges Lüften die Temperatur in deiner Wohnung angenehm halten. Richtig Räume kühlen? So geht’s.
Die ionische Säule gehört zur Ionischen Ordnung, einer von fünf klassischen Säulenordnungen der Antike. Eine ionische Säule erkennst du schnell an den sogenannten Voluten. Ursprünglich entstand dieser Stil in der östlichen Ägäis und an der kleinasiatischen Küste. Es waren die dort ansässigen Ionier, die diesen Baustil entwickelten und verbreiteten. Alles Wissenswerte zur Ionischen Säule erfährst du hier.
Sichtmauerwerk im Innenbereich liegt voll im Trend. Bis vor einigen Jahren wurde freiliegendes Mauerwerk hauptsächlich als Verblendmauer zur Gestaltung von Aussenmauern eingesetzt. Heute lassen sich immer mehr Bauherrn vom rustikalen Charme unverputzter Steinmauern im Wohnbereich faszinieren. Sichtmauerwerk im Bad, im Esszimmer und sogar im Schlafzimmer – die dekorativen Steine mit ihren breiten Mörtelfugen bieten ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten. Traditionell werden sichtbare Mauern gern mit dicken Holzbalken kombiniert. Aktuell sind gewagte Materialkombinationen mit Produkten aus Aluminium, verchromtem Stahl oder Glas besonders beliebt.
Um das eigene Zuhause in eine Wohlfühloase zu verwandeln, kommt es nicht nur auf stilvolle Möbel und farbenfrohe Dekorationen an. Auch der passende Bodenbelag spielt eine wichtige Rolle. Sollen es weisse oder graue Fliesen in der Küche sein? Diese Entscheidung ist nicht einfach, denn die Auswahl an hochwertigen Natursteinen ist gross. Wer sich italienisches Flair in die eigenen vier Wände holen möchte, trifft mit Travertin die richtige Wahl. In den folgenden Abschnitten erhältst du zahlreiche Informationen zum mediterranen Naturstein.
Ein Atriumhaus zeichnet sich durch seine ganz besondere Architektur aus, denn dieser Haustyp hebt sich von gewöhnlichen Einfamilienhäusern ab. Im inneren Teil des Hauses liegt ein zentraler Hof, der als Schnittstelle für den gesamten Wohnraum fungiert. Wer sich jedoch für diese aussergewöhnliche Bauweise entscheidet, muss einige wichtige Punkte beachten. Wir fassen zusammen, welche Vor- und Nachteile ein Atriumhaus aufweist, wo es ursprünglich herkommt und was du vor dem Kauf oder Hausbau beachtest.
Für ein gutes Zusammenleben sind Regeln nötig. Zwar gibt es in der Schweiz kein einheitliches Nachbarrechtsgesetz, aber aus verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen ergibt sich de facto ein Nachbarrecht, das organisiert, wie wir als Gesellschaft und als Nachbarn gut zusammenleben können. In diesem Beitrag erfährst du mehr zu diesem Thema. Wir erklären dir einige der wichtigsten Regeln und fassen zusammen, was für Mieter und was für Hauseigentümer wichtig ist. Grundsätzlich gilt immer: Behandele deine Nachbarn so, wie du selbst von ihnen behandelt werden möchtest. Denn wenn wir alle respektvoll miteinander umgehen, entsteht die beste Nachbarschaft.