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Dein Haus zu sanieren bedeutet, dass du Baumassnahmen vornimmst, die gleichzeitig der Modernisierung und der Instandsetzung dienen. Typische Sanierungsobjekte sind ein wenig in die Jahre gekommen, weisen Abnutzungserscheinungen auf und entsprechen nicht den aktuellen Standards der Heiz- und Gebäudetechnik. Die Aspekte der Modernisierung führen immer dazu, dass eine Wertsteigerung eintritt. Diesen Wert solltest du bei einem Hauskauf im Blick behalten – und ebenso, wenn du dein Haus sanieren willst und über die Kosten nachdenkst.
Für die Reihenfolge, in der die einzelnen Baumassnahmen einer Gebäudesanierung am besten auszuführen sind, gibt es keine feste Regel. An der Bauplanung und dem üblichen Vorgehen bei Bauarbeiten ändert sich im Rahmen einer Sanierung nichts. Natürlich wird die Wand erst verputzt und dann gestrichen. Bei energetischen Sanierungen ist das jedoch ein wenig anders. Hier denkt jeder zuerst an die Heizung. Doch tatsächlich ist der Einbau der neuen Heizungsanlage der letzte Schritt. Die neue Heizung nützt nämlich nichts, solange die Wärme ungehindert durch ungedämmte Wände, Dächer und Fenster verschwindet.
Der Energieverbrauch eines Hauses unterteilt sich in drei wesentliche Bereiche, deren Energiebedarf unabhängig vom Verhalten der Bewohner besteht:
Heizung und die Erwärmung von Wasser hängen eng zusammen. Die grössten Einsparungen sind hier durch modernste Thermen und optimale Dämmtechnik möglich. Hinzu kommen Anlagen für Solarthermie oder Photovoltaik und nach Bedarf passende Pufferspeicher. Spitzenwerte bei der Senkung des Energieverbrauchs und der Unterhaltskosten liefern Wärmetauscher in Kombination mit einer automatischen Belüftungsanlage.
Stehen umfangreiche Sanierungsarbeiten an, ist es gut möglich, dass ein Ersatzneubau günstiger zu realisieren ist als die Sanierung. Davon ist vor allem dann auszugehen, wenn tiefe Eingriffe in die Bausubstanz erforderlich sind. Das kommt beispielsweise vor, wenn tragende Holzbalken von Schwamm oder Fäulnis befallen sind. Auch Risse im Mauerwerk sind ein Hinweis darauf, dass ein Hausbau die günstigere Lösung sein könnte – insbesondere, wenn diese Risse bis in die Fundamente reichen. Letztlich hängt es immer vom Einzelfall ab, ob ein neuer Hausbau sinnvoll ist. Da du bei einer vollständigen Gebäudesanierung ohnehin einen Architekten an deiner Seite haben wirst, der eine fundierte Bestandsanalyse durchführt, lass dich einfach ausführlich dazu beraten.
Umbaumassnahmen führen oft dazu, dass die ursprünglich erteilte Baubewilligung unwirksam wird, weil sie nur für diesen Bau in seiner ehemaligen Form galt. Das umfasst alle Details von der Wohnfläche bis hin zur äusseren Gestaltung von Fassade und Dach. Deshalb besteht bei jedem Umbau die Gefahr, dass du aus deinem Haus einen Schwarzbau machen könntest. Um das zu vermeiden, solltest du einen Architekten und eventuell auch einen Statiker hinzuziehen – insbesondere bei:
Wenn du dein Haus sanieren willst, gibt es durchaus einige Arbeiten, die du selbst ausführen kannst. Für begabte Heimwerker bietet sich der gesamte Innenausbau an. Bei Fussboden-, Fliesen- und Malerarbeiten gibt es schon reichlich Sparpotenzial. Im Rahmen einer energetischen Sanierung fallen allerdings auch viele Tätigkeiten an, die du besser Profis überlässt. Oft ist schon die Haftung für Mängel Grund genug, das Risiko nicht selbst zu übernehmen. Speziell beim Einbau einer neuen Heizungsanlage ist Heimwerkern eher Zurückhaltung zu empfehlen. Moderne Thermen sind komplexe Elektrogeräte, die sachkundige Handwerker erfordern. Störungen oder ein unnötig hoher Energieverbrauch infolge fehlerhafter Installation verursachen schnell Kosten, die Einsparungen beim Einbau weit übersteigen. Bei Arbeiten an der Fassade solltest du im Auge behalten, dass das Streichen oder das Ankleben von Wärmedämmplatten zwar nicht besonders anspruchsvoll ist – die Arbeit auf einer Rüstung aber schon.
Die öffentlichen Förderungen beziehen sich vorrangig auf Massnahmen zur Energieeinsparung. Sie sind nicht bundeseinheitlich geregelt und können von Kanton zu Kanton unterschiedlich sein. Seit Anfang des Jahres 2017 existiert das „Harmonisierte Fördermodell 2015“ (HFM 2015), das insgesamt 18 verschiedene Massnahmen umfasst, die die Kantone umsetzen. Daneben gibt es weitere Fördermittel, um ein Haus zu sanieren. Da der Sanierungsbedarf von Wohneigentum in der Schweiz recht hoch ist und mit den europäischen Klimazielen für 2050 ein erhebliches öffentliches Interesse an energetischen Gebäudesanierungen besteht, werden die Förderprogramme ständig aktualisiert. Eine Energieberatung durch einen Experten hilft dir durch die verwirrende Vielfalt der Möglichkeiten und Regelungen.
Viele Menschen sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. Sei es, weil sie im Rollstuhl sitzen, aus Altersgründen nicht mehr gut laufen können oder andere Handicaps aufweisen – ihre Bedürfnisse müssen beim Bau berücksichtigt werden. Dies gilt vor allem dann, wenn du eine Person mit Handicap in der Familie hast oder wenn du ein öffentliches Gebäude baust. Für Privathäuser ist das hindernisfreie Bauen kein Muss, aber oft hilfreich und ausserdem ein intelligenter Schachzug in Bezug auf dein eigenes Alter. In diesem Beitrag erfährst du mehr zum Thema hindernisfreie Architektur, zu den Regeln des hindernisfreien Bauens sowie zu Ergänzungsleistungen und Beratungsstellen.
Die Planung eines neuen Gebäudes ist für Architekten ein grosses Projekt. Es müssen zahlreiche Faktoren beachtet werden und muss im besten Fall schon zu Beginn klar sein, worauf das Ergebnis hinaus laufen wird. Im Nachhinein noch etwas an der Bauweise zu verändern, ist häufig schwierig, weshalb gute Planung das A und O ist. Begonnen wird bei der Planung mit dem sogenannten Sockelgeschoss. Was ein Sockelgeschoss ist, welche Funktionen es erfüllt und wie es gebaut wird, erfährst du im folgenden Artikel.
Der Böschungswinkel – aus wirtschaftlicher Sicht sollte er möglichst gross seinBeim Bau ist es wichtig, die Standsicherheit von Gruben zu gewährleisten. Andernfalls könnten alle Beteiligten schnell abrutschen. Sobald eine Baugrube tiefer als 1,25 Meter ist, müssen Böschungen erstellt werden. Dabei handelt es sich meist um sogenannte abgeböschte Wände. In der Schweiz gibt es strikte Regeln dazu, welchen Winkel diese Böschungen haben dürfen, den sogenannten Böschungswinkel. In diesem Beitrag erfährst du mehr dazu. Ausserdem informieren wir dich über den verwandten Reibungswinkel und darüber, wer dir beim Erstellen der korrekten Böschungsverhältnisse helfen kann.
Bei einem Minihaus handelt es sich um ein kleines Haus – praktisch entspricht es einer Wohnung in Hausform. Dabei gibt es so viele unterschiedliche Arten an Minihäusern, wie es Gründe gibt, um in eines zu ziehen. Die Mikrohäuser erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei jungen Singles, Paaren und älteren Menschen bis hin zu Senioren. Sie bieten für viele Menschen eine preiswerte Möglichkeit, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Sie sind ökologisch nachhaltig, sparen Platz – und bieten zudem die Chance, das eigene Leben zu erleichtern. Ein kleiner Überblick über die Welt der Minihäuser.
Bei der architektonischen Planung von Baustatik und Festigkeitslehre sorgen bereits kleinste Verzerrungen oder Verschiebungen von Bauteilen für Probleme, die berücksichtigt werden müssen. Dafür gibt es analytische Lösungen, die auch das Materialverhalten, die Festkörpermechanik und die Thermodynamik betreffen. Ist jedoch eine konkrete Lösung der Beschränkungen und möglichen Schwierigkeiten nicht möglich, verwenden Architekten und Bauzeichner Näherungslösungen wie die Finite Elemente Methode, kurz FEM. Damit lassen sich Bauvorhaben präzise planen. Das geschieht über CAD-Programme und am PC.
Ob Büros, Schulen, Museen, Theater oder öffentliche Einrichtungen: Innenarchitektur ist gefragt. Wer als Innendesigner arbeitet, hat es meist mit einem besonders vielfältigen Job zu tun. Es geht nicht nur um eine harmonische Raumgestaltung, sondern auch um die Arbeit mit Kunden und im Team. Erfahre hier, welche Voraussetzungen ein Innendesigner erfüllen muss, um seinen Beruf auszuüben, und worauf du am besten achtest, wenn du auf der Suche nach einem passenden Designer für deine Räume bist. Ausserdem erklären wir den Unterschied zwischen einem Innendesigner und einem Innenarchitekten.